Institut Mensch, Technik und Teilhabe


Abschlussarbeit – Entwicklung eines Geschäftsmodells mit Hilfe des E-Health Service Development Loom Ansatzes

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Analyse einer mobilen Kollaborations-Plattform für ambulante Pflegenetzwerke und Erarbeitung eines Geschäftsmodells

Bachelorarbeit, Masterarbeit, Studentische Abschlussarbeit

Umfeld:

Im Institut Mensch, Technik und Teilhabe (IMTT) werden anwendungsnahe interdisziplinäre Forschungsprojekte an der Schnittstelle zwischen Mensch, Technik und gesellschaftlicher Teilhabe bearbeitet. Zu den Forschungsinteressen zählen u.a. die Technikunterstützung von pflegerischen Versorgungsprozessen (Case- und Caremanagement), technische Assistenzsysteme und Ansätze der Mensch-Technik-Interaktion für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen, sowie nutzerzentrierte und partizipative Entwicklungsmethoden. Kennzeichnend für das IMTT ist die enge Verzahnung technik- und pflegewissenschaftlicher Kompetenzen. Im Institut arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Ingenieurwissenschaften, der Informatik, den Design- sowie den Gesundheits- und Pflegewissenschaften in den Projekten zusammen.

Aufgabenbereich:

Für die Entwicklung von Geschäftsmodellen hat sich, auch im Kontext technischer Assistenzsysteme im Sozial- und Gesundheitswesen, vor allem der Business Model Canvas (BMC) Ansatz etabliert. Der Ansatz unterteilt Geschäftsmodelle in neun Bereiche. Ausgangspunkt für technikgestützte Versorgungsdienstleistungen sind allerdings häufig komplexe Netzwerkstrukturen, die sich im BMC-Ansatz zum Teil schwierig darstellen lassen. Zudem werden Assistenzsysteme in einem stark regulierten Marktumfeld eingesetzt, was erhebliche Auswirkungen auf entsprechende Geschäftsmodelle hat. Diese Regelungen sind zudem dynamisch – so können z.B. Änderungen der Regelungen zu Leistungsansprüchen im Rahmen der gesetzlichen Kranken- oder Pflegeversicherung erhebliche Auswirkungen auf die Refinanzierbarkeit von technikgestützten Versorgungsdienstleistungen haben. Um dies besser zu berücksichtigen, schlägt Kriegel für E-Health und AAL-Systeme mit dem „E-Health Service Development Loom“ einen Ansatz vor, der dem BMC-Ansatz um weitere Komponenten zur Beschreibung von emotionalen Aspekten des Wertangebotes (z.B. Stigmatisierung, Selbstbild), ethische Aspekte (z.B. Sicherheit vs. Selbstbestimmung) und regulatorische Rahmenbedingungen (insbesondere Datenschutz) erweitert und in ein Vorgehensmodell zur Geschäftsmodellentwicklung einbettet

Ziel dieser Abschlussarbeit ist es
• die im Projekt SONIAnetz entwickelte Kollaborationsplattform entsprechend des oben beschriebenen Ansatzes zu analysieren
• ein Geschäftsmodell für die Kollaborationsplattform zu entwickeln.

Wir erwarten:

• selbständiges Denken und Arbeiten
• sehr gute Deutschkenntnisse
• hohe Eigenmotivation, Teamfähigkeit und Engagement

Wir bieten:

• engen Kontakt zur Anwendergruppe
• eine vielseitige, abwechslungsreiche Tätigkeit
• ein interdisziplinäres Arbeitsumfeld
• eine angenehme Arbeitsatmosphäre
• konstruktive Zusammenarbeit

Weitere Informationen:

Nähere Auskünfte zu dieser Ausschreibung erteilt Frau Madeleine Renyi, telefonisch unter 07723 / 920 2970 oder per E-Mail unter ry@hs-furtwangen.de.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung, die Sie per Email (eine Datei, nur PDF) an ry@hs-furtwangen.de richten. Ihre Bewerbung sollte ein kurzes Motivationsschreiben, einen aktuellen Notenauszug sowie einen tabellarischen Lebenslauf enthalten.